Marc Jacobs:
Schaut in eine ungewisse Zukunft

Marc Jacobs

Marc Jacobs heißt Louis Vuittons Entscheidung, Nicolas Ghesquière zu seinem Nachfolger zu machen, gut. Der Designer, der seine Position als Kreativchef des Labels im Oktober verließ, lobte seinen Nachfolger und freut sich auf die Veränderungen, die Ghesquière in dem renommierten Modehaus vornehmen wird.

„Er ist ein brillanter Designer und wird etwas völlig anderes machen“, schwärmt Jacobs. „Ich habe Nicolas immer bewundert. Ich bin gespannt darauf, zu sehen, was er tut. Wir haben so unterschiedliche ästhetische Vorstellungen. Die Dinge müssen sich verändern. Ich bin wirklich froh, dass jemand da ist, den ich respektiere und bewundere und der ein großartiges Talent ist.“

Der 50-jährige Mode-Experte verließ Louis Vuitton, um sich auf sein eigenes, gleichnamiges Label zu konzentrieren und es auf seinen Börsengang vorzubereiten. In einem Interview mit dem Architekten Peter Marino im Londoner „Tate Modern“-Museum verriet Jacobs: „Ich habe ein bisschen Angst. Eine gesunde Angst. Ich weiß nicht, wohin die Reise uns führen wird. Ich habe viel durch die Arbeit bei Vuitton gelernt.“

Der Labelgründer sprach außerdem über seine allerletzte Modenschau für Louis Vuitton, die einem Schwanengesang glich und versicherte, dass er damals nicht wusste, dass seine Frühling/Sommer 2014-Kollektion seine letzte für das berühmte Modehaus sein wird. Laut der Zeitung „Daily Telegraph“ enthüllte Jacobs: „Das Set wurde durch Stücke aus der letzten Kollektion inspiriert, alles in schwarz. Meine Idee war, dass ich nicht wusste, was ich tun sollte, also machten wir alles in schwarz.“

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von Natalie Eilers

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