„Noah“:
In arabischen Kinos nicht erwünscht

Noah Cast (Foto: HauptBruch GbR)

Sprecher aus muslimischen Ländern weltweit teilten am 13. März mit, dass der neue Hollywood-Blockbuster „Noah“, der auf der biblischen Geschichte der Arche Noah basiert, nicht in den Kinos vor Ort gezeigt werden wird.

In der Produktion spielt der Neuseeländer Russell Crowe den Propheten Noah, der wegen seiner Treue zu Gott von diesem vor der Sintflut gerettet wird. Die zuständigen Gutachter der Vereinigten Arabischen Emirate schauten sich den Film an, bevor sie entschieden haben, ihn zu verbieten.

Dazu erklärte der Direktor für mediale Inhalte am National Media Center in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Juma Al-Leem, der Nachrichtenagentur „The Associated Press“: „Es gibt Szenen, die dem Islam und der Bibel widersprechen, deshalb haben wir uns entschieden, ihn nicht [in den Kinos] vorzuführen. Es ist wichtig, diese Religionen zu respektieren und den Film nicht zu zeigen.“

Die Produktionsfirma Paramount Pictures äußerte gegenüber „The Associated Press“, dass auch Quatar und Bahrain sich für ein Aufführungsverbot entschieden haben. Die „Al-Azhar“-Universität in Ägypten veröffentlichte in einer Verordnung Einsprüche gegen den Film, darunter, dass er islamische Regeln verletze, da der Prophet Noah bildlich dargestellt wird und dies „die Gefühle der Gläubigen provoziert.“

Weiterhin wird der Film auch in Marokko und Tunesien wahrscheinlich nicht auf die Kinoleinwände kommen. Nur Quds Manasra, Kinobesitzer des „Clack Cinema“ im palästinensischen Westjordanland, will den Film zeigen und meint: „Die Tatsache, dass manche Länder in der Region den Film verbieten, macht es spaßiger ihn zu schauen. Die Produktion ist großartig, die Geschichte wunderschön.“

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von Hirsch Heinrich

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