Xavier Naidoo:
Spricht über den Verlust seines Vaters

Xavier Naidoo (Foto: HauptBruch GbR)

Xavier Naidoo verlor im Alter von 21 Jahren seinen Vater. Kaum einer wusste davon, bis der Sänger den tragischen Verlust in der Dokumentation „Die Xavier Naidoo-Story“ am 3. Juni selbst enthüllte.

Aktuell ist der Musiker in der Show „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ zu sehen, in der Künstler die Songs ihrer Kollegen neu interpretieren. Bei der vergangenen Sendung sang Naidoo „Amoi seg‘ ma uns wieder“ von Andreas Gabalier, dessen Vater sich 2006 das Leben nahm.

Xavier Naidoos Vater starb an Diabetes. Er gab die Dialyse auf und die Ärzte gaben ihm daraufhin nur noch wenige Tage zu leben. Doch der Vater lebte noch elf Jahre lang, erblindete und konnte nicht mehr sprechen. „Meine Mutter hat damals neben ihm im Bett gelegen, neben dieser fast schon Leiche. Er war total abgemagert“, berichtet Naidoo.

Über das Verhältnis zu seinem Vater erzählt der 42-Jährige: „Mein Vater war ein Heimkind und konnte seine Liebe nicht so richtig zeigen. Deshalb bin ich, glaube ich, auch Künstler geworden. Weil ich mir meine Anerkennung irgendwie anders abgeholt habe.“ Die Musik hat dem Sänger schon immer Kraft und Halt gegeben, kurz vor dem Tod des Vaters sang Naidoo ihm alle Songs vor, die er kannte.

Deine Meinung zu diesem Thema? Hier kommentieren!

Foto(s): © HauptBruch GbR

von Hirsch Heinrich

Speak Your Mind

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.