Bruce Springsteen:
Alles nur vom Band


Am vergangenen Sonntag fand in Tampa, Florida, der diesjährige Super-Bowl statt. Und der bietet neben dem obligatorischen Football, auch jede Menge Stars und Show.

So trat dieses Mal neben Jennifer Hudson, die die amerikanische Nationalhymne zum Besten gab, auch Bruce Springsteen samt seiner E Street Band auf. Die spielte laut „NME.com“ ihre gesamte Performance allerdings nicht live, sondern nahm im Vorfeld ein Playback für den Abend auf. Auch Jennifer Hudson bewegte lediglich die Lippen zu einer zuvor gemachten Aufnahme ihrer Stimme.

Allerdings scheint das so Mode beim Sport-Event des Jahres: „Alle Super-Bowl-Performances werden vorher auf Tape aufgenommen”, so Super-Bowl-Veranstalter Hank Neuberger. „Es ist unmöglich eine ganze Band, inklusive Mikrofonen und allem Drum und Dran innerhalb von fünf Minuten zu verkabeln und dann noch einen anständigen Sound zu verlangen. Wir machen das seit Jahren mit allen Bands so.“

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Foto(s): © Sony BMG

von TIKonline.de

Comments

  1. wingsforwheels says:

    Leider ist der Artikel sehr verkürzt. Zum Einen: Natürlich sang Bruce live, so eine Performance wäre gerade für ihn selbst nicht möglich so exakt einer Aufnahme nachzumachen – jeder der es gesehen hat, wird es bestätigen. Zum Anderen: Natürlich – was bei jedem professionellen Konzert gemacht wird – wurden die Proben mitgeschnitten, um im Ernstfall diverse Tonspuren zu ersetzen und über die Liveperformance (den Instrumentalteil wohlgemerkt) legen zu können.

    Alle involvierten Kreise bestätigen, dass nach U2 im Jahr 2002, Bruce der erste Künstler war, der komplett live gespielt hat. Es war eine seiner Voraussetzungen, dass er überhaupt spielt. Dass es Backups für etwaige Mikroausfälle der Instrumente geben muss, ist gerade bei so einem gigantischen Großereignis klar. Aber zu behaupten, es wäre alles „vom Band“ gekommen, ist reiner Hohn.

    Oder wie ein anderes Bühnencrewmitglied sagt: „This is „LIVE,LIVE“!
    Which means live music and live vocals. Bruce insisted on this and it has provided the tech crew an emense challenge. Plugging in one mic and playing recorded music is far easier than the 58 or so for the entire band. There is no luxury of time before he starts. “ (backstreets.com)

  2. patrick says:

    das ist der bekloppteste artikel aller zeiten!!
    jenn hudson,ok das war vielleicht nicht live…

    aber der boss…ich bitte euch!!
    was soll das?er hat noch nie playback gesungen und wirds auch nie machen!!
    total unprofessionelle berichterstattung!

  3. Der Boss und nicht live -haha. Ja nee, ‚is klar !
    Hab schon mehr gelacht …
    Im Zeitalter der im Überfluss produzierten vorpubertären Geräuschkulissen mit Big Boop Videoclips und musikalisch inhaltlicher Beliebigkeit muss man sich so’n albernen Joke anhören, damit ich mir morgen früh von meinen Arbeitskollegen, die über Boulevard Blätter und Unterschichten
    Radio ihre Meinung bilden, anhören muss ; “ … hähähä … na, hast gehört, nä, hast gehört, wa ? Dein Boss, nä, weisst Du nä, der kann auch nicht richtig livespielen … hähä. Stand da inner Zeitung … muss ma‘ lesen, do !

    Eins noch. Playback ist einfach peinlich und man sieht’s !
    IMMER !

  4. Da kann ich meinen Vorrednern nur beipflichten.
    Ich hab den Superbowl live gesehen, den Auftritt mitgeschnitten und mir noch einmal angesehen.
    Es war live. Und zwar so etwas von live.

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