Viggo Mortensen:
Leider kein Gott


Die größte Lebensleistung von US-Schauspieler Viggo Mortensen ist es, sich nicht mehr für einen Gott zu halten.

Als Kind war der Leinwand-Haudegen lange Jahre überzeugt, seine Eltern seien unsterblich. Mit der Zeit wurde ihm klar, dass auch sie Schwächen hatten und nicht ewig leben würden, konnte sich mit dieser Vorstellung aber anfreunden.

Im Gespräch mit der britischen Tageszeitung „The Guardian“ verriet er nun: „Meine größte Leistung bisher ist es, zu kapieren, dass weder meine Eltern noch ich unsterblich sind.“

Dennoch schwelgt Mortensen nach wie vor gerne in Kindheitserinnerungen. Eine der ersten Episoden in seinem Gedächtnis ist beispielsweise, als er mit seinen Eltern Auto fuhr. Auch weiß er noch, dass sie einige Jahre später wieder im Auto unterwegs waren.

Viggo Mortensen verlautbarte: „Meine erste Erinnerung handelt davon, wie ich bei meiner Mutter im Schoß liege und zu ihrem Gesicht aufschaue. Ich glaube, wir waren in einem Auto, und ich war etwa zweieinhalb Jahre alt.“

Er fährt fort: „Meine nächste Erinnerung handelt wieder von einem Auto, damals stand ich hinter meinem Vater. Ich weiß noch, wie mir übel wurde und ich ihm hinten ins Hemd kotzte. Er erinnert sich noch sehr gut daran.“

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von TIKonline.de

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