Tilda Swinton:
War fernsehsüchtig


Tilda Swinton verrät, dass sie ihre Kinder ohne Fernseher, Magazine und Computer großzieht und diese sich der Berühmtheit ihrer Mutter nicht bewusst sind.

Aus ihrer Beziehung mit dem schottischen Künstler John Byrne hat die 49-jährige Schauspielerin die 13-jährigen Kinder Honor und Xavier, die auch ohne moderne technische Spielereien auskommen, wie Swinton verrät.

Auf die Frage, was ihr Nachwuchs von ihrem Schauspielberuf und ihrem Promi-Status halten, erklärt die Charakterdarstellerin: „Meine Kinder wissen gar nicht, was ich mache. Sie wissen es, aber sie wissen nicht, was das bedeutet, was es für eine öffentliche Wirkung hat. Weder

Das liege an der Umgebung in der sie aufwachsen und lernen. „Meine Kinder besuchen eine Waldorfschule, und keines der Kinder dort hat solche Medien. Es gibt keine Logos. Keine Computer. Kein Fernsehen. Keine Magazine“, erklärt Swinton im Gespräch mit der ‚Süddeutschen Zeitung‘.

Von der Außenwelt abgeschieden müsse man für so einen Lebensstil nicht leben, betont die gebürtige Schottin und fährt fort: „Kein Fernsehen, das ist überall machbar. Es läuft doch sowieso nichts. Jedenfalls heutzutage.“ Als Studentin sei sie selbst fernsehsüchtig gewesen, habe ihre Gewohnheiten jedoch geändert und den Fernseher abgeschafft, als die Kinder zur Welt kamen. „Ich weiß noch, was im Steiner-Manual über Kinder steht, die fernsehen: ‚Es macht sie innerlich apathisch.‘ Darin habe ich mich wiedererkannt. Innerlich apathisch ist ja genau der Zustand, den man als Student so genießt“, erklärt sie weiter.

Ab dem 28. Oktober wird Tilda Swinton in ‚I Am Love‘ in den Kinos zu sehen sein, den sie selbst mitproduziert hat. In dem Film spielt sie eine Frau, deren Leidenschaft für ihren Mann erkaltet, während die für die Kochkunst erwacht. Als ihr Sohn ein Restaurant eröffnet, verliebt sie sich zu allem Überfluss in den dortigen Koch.

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von TIKonline.de

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