‚True Grit‘:
Ein bisschen wie Alice im Wunderland


Die Coen-Brüder verraten, dass sie sich von der klassischen Geschichte ‚Alice im Wunderland‘ zu ihrem neuen Film ‚True Grit‘ inspirieren ließen.

Die beiden Regisseure beteuern, dass ihr neuer Film mit Matt Damon und Jeff Bridges in den Hauptrollen kein Remake des Oscar-prämierten John Wayne-Westerns ‚Der Marshal‘ von 1969 ist, sondern von der klassischen englischen Erzählung inspiriert wurde.

„Wir haben es nie wirklich mit dem Western in Verbindung gebracht“, verrät Joel Coen. „Wenn überhaupt, dann haben wir dabei eher an ‚Alice im Wunderland‘ gedacht. Sie überquert den Fluss und kommt an einen Ort, an dem sie seltsame Dinge sieht, seltsame Landschaften, und dann wird es seltsamer, zu einer Art Märchen, in dem Sinne, dass die Landschaft immer mehr bewusst poetisch wird.“

Joel und sein Bruder Ethan Coen gestehen außerdem, dass sie den weitreichenden Erfolg, den ihr Film unter anderem bei den diesjährigen Academy Awards feiert, nicht erwartet hatten und „Angst einflößend“ finden.

„Plötzlich greift diese riesige Hand nach dir und setzt dich bei den Academy Awards ab“, beschreibt Ethan den unerwarteten Ruhm. „Es ist Angst einflößend. Und verwirrend. Man fragt sich, was man falsch gemacht hat.“ Joel fügt außerdem hinzu: „Eines Tages wacht man auf und erkennt, was passiert ist, und ist schockiert.“

‚True Grit‘ erzählt die Geschichte der 14-jährigen Mattie Ross, die den kaltblütigen Mord an ihrem Vater nicht ungesühnt lassen will. Sie heuert den raubeinigen und trinksüchtigen US Marshall Rooster Cogburn an, der ihr dabei helfen soll, den Mörder zu stellen.

Der Film, der ab dem 24. Februar in den Kinos läuft, wurde für zehn Oscars nominiert, darunter in den Kategorien ‚Bester Film‘, ‚Beste Regie‘, ‚Bester Hauptdarsteller‘ und ‚Beste Nebendarstellerin‘.

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von TIKonline.de

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