David Bowie:
So erinnern sich Promis an den genialen Künstler

David Bowie Ausstellung Berlin (Foto: HauptBruch GbR)

Die Trauer ist nach dem überraschenden Tod von David Bowie groß. Gerade erst am 8. Januar 2016, seinem 69. Geburtstag, hatte er sein neues Album “Blackstar veröffentlicht – zwei Tage später erlag er einem Krebsleiden.

Noch im Mai 2014 war im Berliner Martin Gropius Bau die David Bowie Ausstellung mit vielen prominenten Gästen zu Gast eröffnet worden. Damals erzählten uns viele Promis, was sie mit dem Sänger verbinden.

Der Andrang ist groß bei der David Bowie Ausstellung in Berlin

Der Andrang ist groß bei der David Bowie Ausstellung in Berlin

Ben Becker: „Das waren schöne Zeiten und ich denke gerne daran zurück. Ich war ja da noch ein bisschen jünger aber durchaus unterwegs. Und ich bin damals an die Hauptstrasse und habe mit einem schwarzen Edding meinen Namen an seinen Briefkasten gepinselt. Das ist lange her. Und wenn er dann mal in den Dschungel kam, dann hat man so getan als wäre nichts, weil sich das so gehörte.“

Ben Becker bei der Eröffnung der David Bowie Ausstellung in Berlin

Ben Becker bei der Eröffnung der David Bowie Ausstellung in Berlin

Désirée Nick: „Ich habe das alles mitgekriegt, denn er war ja befreundet, oder zumindest zugetan der Romy Haag und in diesem Dunstkreis habe ich mich schon inspirieren lassen damals, in den 80ern oder späten 70ern. Und da habe ich sogar seine weise Lederjacke aus nächster Nähe sehen dürfen.“

Auch Desirée Nick gehörte zu den Gästen der Eröffnung der David Bowie Ausstellung in Berlin

Auch Desirée Nick gehörte zu den Gästen der Eröffnung der David Bowie Ausstellung in Berlin

Allerdings: Das Motto Sex, Drugs und Rock’n’Roll traf nicht auf Désirée zu. Sie sagt: „Ich konnte auch mithalten ohne Sex oder ohne Drugs. Ich bin Rock’n’Roll. Ich muss mich nicht durch Drugs oder Sex beweisen. Drogen gab es bei mir nie. Wenn ich die genommen hätte, wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt bin. Es gibt ja auch genügend Opfer.“

Jasmin Tabatabai schwärmt: „Erstmal ist er ein unglaublich schöner androgyner Mann, der auf beide Geschlechter glaube ich gleichermaßen wirkt. Dann ist er ein sehr eigenwilliger Künstler.“

Benno Fürmann und Nina Hoss kamen ebenfalls zur Eröffnung der David Bowie Ausstellung in Berlin

Benno Fürmann und Nina Hoss kamen ebenfalls zur Eröffnung der David Bowie Ausstellung in Berlin

Benno Fürmann: „Bowie hat einfach über Jahrzehnte inspiriert. Er ist eine Stilikone. Er ist musikalisch in einer Liga, die ich immer wieder bereichernd fand. Seine Berliner Jahre – ‚Heroes‘, das ist ein Lied, das ich nicht missen möchte.“

Heike Makatsch: „Er hat ja die 70er Jahre komplett musikalisch geprägt. Er war eine schillernde Figur der Jugendbewegung, die die Möglichkeit gegeben hat damals, dass sie alle sehr experimentell sein konnten.“

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von Sebastian Bruch