Söhne Mannheims:
Zeigen sich furchtlos

Die Söhne Mannheims haben ihr neues Album ‚Barrikaden von Eden‘ am Start und erklären, ihre Barrikade sei die Bühne.

Die Band, die sich 1995 um Sänger Xavier Naidoo gründete und insgesamt aus 14 Mitgliedern besteht, hat ihr jüngstes Album ‚Barrikaden von Eden‘ am Start. Im Gespräch mit ‚Stern.de‘ verraten Naidoo und zwei seiner Kollegen, dass der Titel des Albums nicht ohne Grund gewählt wurde.

„Auf die Barrikaden zu gehen, bedeutet für mich, sich zu zeigen und eine gewisse Furchtlosigkeit zu zeigen. Und in unserem Falle ist denke ich mal, definitiv die Bühne die wichtigste Barrikade, auf der wir zeigen wollen, was wir zu sagen haben“, erklärt Henning Wehland und fügt hinzu: „Ich glaube, dass wir das ganz große Glück haben, als Künstler und Musiker Dinge anders ansprechen zu können ohne zu diplomatisch sein zu müssen. Und es dann in einen Kontext zu setzen, dass drüber gesprochen und diskutiert werden kann.“

Ihre Themen, die meist religiös angehaucht sind, suchen sich die Jungs dabei nicht nach einem besonderen Muster aus. „Das passiert automatisch. Das ist nicht so, dass man sagt: ‚Heute müssen wir mal das und das Thema abarbeiten’“, erklärt Naidoo.

„Man kriegt ein Musikstück, oder ich mache irgendwas und dann drängen sich die Themen, die Wortfetzen, die Zeilen förmlich auf und dann denkt man: ‚Okay, es geht in die Richtung‘ und dann spielt man das Spiel mit. Aber im Endeffekt ist es nicht so, dass man sagt: ‚Heute müssen wir aber mal die Arbeitslosigkeit abarbeiten und dann müssen wir mal wieder ’nen religiösen Song machen’“, stellt er klar.

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von TIKonline.de

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