Gary Barlow:
Hasst das Nichtstun


Gary Barlow braucht keine Auszeit. Der Sänger und Songwriter, der vor allem als Mitglied der britischen Popband Take That bekannt ist, hasst das süße Nichtstun und kann deshalb auch auf Urlaub verzichten. „Ich bin kein Urlaubsmensch“, erklärt er dem „Observer“. „Im Urlaub bin ich furchtbar.“

Grund dafür sei seiner Meinung nach die Zeit in den 1990ern, nachdem er als Solokünstler erfolglos geblieben war. „Das kommt durch diese Phase, in der ich nicht gearbeitet habe. Das war das Schlimmste“, fährt Barlow fort.

„Es war nicht die Tatsache, dass ich nicht mehr berühmt oder kein richtiger Musiker mehr war. Es war die Tatsache, dass mich niemand brauchte; kein klingelndes Telefon mehr, nichts zu tun. Ich bin noch zu jung, um nichts zu tun.“

Während seiner Zeit fernab vom Rampenlicht nahm Barlow über 30 Kilogramm zu – seiner Meinung nach ein unterbewusster Sabotageversuch seiner selbst. „Ich dachte: Jetzt kann ich nie wieder auf die Bühne – so wie ich aussehe. Erledigt!“, verrät der 40-Jährige.


Rückblickend bereue er diese Phase in seinem Leben allerdings nicht, versichert Barlow. „Selbst Jahre später schaue ich zurück und denke: Gott sei dank ist das passiert. Was für eine Art von Mensch wäre ich jetzt, wenn alles glatt und hervorragend gelaufen wäre?“, gibt er zu bedenken. „Wer wäre ich jetzt? Ich wäre nicht ich, so wie ich jetzt bin. Und ehrlich gesagt mag ich den, der ich jetzt bin, sehr.“

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Foto(s): © Jason Bell

von TIKonline.de

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