Roger Cicero:
Strebt nach Perfektion

Roger Cicero gesteht, ein Perfektionist zu sein. Der Sänger, der vor wenigen Tagen sein neues Album „In diesem Moment“ auf den Markt brachte, nimmt seinen Job sehr ernst.

Im Gespräch mit „DerWesten.de“ antwortet er auf die Frage, ob er ein Perfektionist sei: „Ja, absolut. Ich muss mich dann irgendwann zwingen, auch loszulassen.“

Auch bei seinem inzwischen fünften Album spielt die Nervosität noch immer eine Rolle, gesteht der smarte Musiker. „Ich bin immer noch aufgeregt. Das ist ja bei jedem Album so. Denn man kann sich auf nichts verlassen, kann sich auf nichts ausruhen. Und bei dem ganz besonders, da hier so viele neue Wege beschritten werden.“

Musikalisch hat sich bei dem 41-Jährigen, der bisher vor allem für seine Jazz-Melodien bekannt war, einiges verändert. Das Album, so verrät er, spiegele im Grunde seine musikalischen Vorlieben wider. Unter denen finden sich auch Funk-, Soul- und Disco-Klänge.

„Swing und Jazz gehören nach wie vor dazu, aber diese Spielarten auch. Ich sehe das als Erweiterung, nicht als Abkehr oder Neuerfindung, eher als eine Art Komplettierung.“

Vor allem sein Sohn sei schuld an den neuen Klängen. Dieser hörte im Urlaub mit Vorliebe Songs von Michael Jackson und inspirierte seinen Papa mit den Liedern. „Im letzten Urlaub wollte er ständig ‚Thriller‘ und ‚Bad‘ hören. Die habe ich dann immer wieder gehört. Und da wollte ich unbedingt eine Disco-Nummer auf dem Album haben.“

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Foto(s): © Warner Music Group

von TIKonline.de

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