Guildo Horn:
Ironische Distanz liegt ihm fern


Guildo Horn flippt auch nach 20 Jahren bei Konzerten noch aus, weil er so verliebt in Schlagermusik ist und viel Schmalz in sich trägt.

Der Schlagersänger kann sich vorstellen, auch noch 20 weitere Jahre Schlagermusik zu machen. „Ich finde, dass Horn und die Strümpfe einer der besten Unterhaltungs-Acts sind, die wir hier haben – und zwar für Hörer aller Fachbereiche“, ist sich der 47-Jährige im Interview mit der ‚Frankfurter Rundschau‘ sicher.

Dass Musikkritiker seine Musik für eine „ironische Interpretation des Schlagers“ halten, kann Horn, der 1998 für Deutschland den siebten Platz beim Eurovision Song Contest holte, nicht nachvollziehen.

„Ironische Distanz liegt mir nicht. Wenn ich lache, lache ich erstmal über mich selbst, weil ich so verliebt in Schlagermusik bin, so viel Schmalz in mir trage, so gebrochen in meiner Persönlichkeit bin und mich so wohl fühle. Ich freue mich, wenn der Horn sich schön macht und einen tollen Seitenscheitel ziehen lässt. Ich liebe meine Orthopädischen Strümpfe, weil ich mit ihnen durch alle Genres gehen kann und weil für uns jedes Spiel ein Endspiel ist.“

Auf die Frage, ob er sich auch bei der aktuellen Tournee das Hemd vom Leib reißen wird, antwortet Horn: „Wenn’s sein muss. Ich habe keine Gewalt darüber. Wenn ich mit den Strümpfen auf der Bühne bin, weiß ich nicht, was passiert. Ich weiß nicht einmal, woher ich die Energie nehme für die sportlichen Höchstleistungen.“

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

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