Daniel Schuhmacher:
Zeigt sich von seiner dunklen Seite

Daniel Schuhmacher (Foto: Promo)

Daniel Schuhmacher beweist auf seinem neuen Album seine Vielseitigkeit. Der „DSDS“-Gewinner von 2009 verfasste alle Titel seines neuen Albums „Diversity“ selbst und zeigt damit neue Facetten seiner Persönlichkeit.

Schuhmacher bezeichnet sich selbst als Melancholiker und das spiegelt sich auch auf seinem Album wieder, dessen Songs meist traurige Themen behandeln. „Ich beneide die Leute, die diese ganzen Partysongs schreiben können“, verrät er im Interview mit „rtl.de“.

„Ich kann das nicht. Ich erinnere mich auch eher an die melancholischen und vielleicht auch etwas traurigeren Dinge in meinem Leben. Das ist so: Ich bin Melancholiker, habe aber immer die Hoffnung, das alles besser wird.“ Schubladendenken findet der 26-jährige Sänger besonders schlimm und möchte keinesfalls auf einen einzelnen Aspekt seiner Persönlichkeit beschränkt werden.

Er erklärt: „Ich habe auch – das hört man in den Songs – meine dunklen und provokanten Seiten. Bin aber eben auch ehrlich und ein Stückweit sensibel.“ Daher kommt laut eigener Aussage auch der Titel seines neuen Albums: „’Diversity‘ ist darauf bezogen, dass ich mehr bin als viele denken.“

Seitdem er nach seinem Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ im Jahr 2009 schlagartig berühmt wurde, kam es auch manchmal vor, dass Leute Schuhmacher an der Supermarktkasse eröffneten, dass sie ihn „scheiße“ finden. Damit musste der junge Star erst lernen, umzugehen.

„Ich bin nicht der Typ, der sagt: ‚Geil, ich werde auf der Straße erkannt’“, gibt er im Gespräch zu. „Auf der Bühne liebe ich das. Wenn ich rumlaufe, muss ich aber nicht erkannt werden. Dass mich plötzlich alle erkannt haben und auch eine Meinung zu mir haben, war der schwierigste Part, den ich lernen musste.“

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Foto(s): © Promo

von Natalie Eilers

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