Samuel Koch:
Bleibt Optimist

Samuel Koch blickt positiv in die Zukunft und erklärt, dass es ihm mehr Spaß mache, zu lachen, als traurig zu sein. Der 23-Jährige, der vor einem halben Jahr schwer bei „Wetten, dass …?“ verunglückte, war gestern, 26. Juni, zum ersten Mal nach seinem Unfall in einem Fernsehinterview zu sehen.

Koch, der seit seinem Sturz querschnittsgelähmt ist und im Rollstuhl sitzt, erklärte Peter Hahne in dessen gleichnamiger Sendung, dass er sich trotzdem auf die Zukunft freue. „Es kann jetzt nur noch aufwärts gehen, deswegen freue ich mich auf die Zukunft“, macht er deutlich und hat die Hoffnung auf Besserung nicht aufgegeben:

„Wenn das alles hier wieder klappt, mit meinen Zehen und den Beinen, werde ich das Leben auf jeden Fall noch mehr genießen. Ich kann zumindest glücklich sagen, dass der Heilverlauf bisher zu keinem Moment stagniert hat“, fügt er hinzu und erzählt, dass er am Pfingstmontag zum ersten Mal seinen kleinen Zeh bewegen konnte.

Obwohl er darauf hoffe, die Reha-Klinik, in der er sich zurzeit befindet, bis zu seinem Geburtstag im September verlassen zu können, weiß er doch, dass er dies nicht erzwingen könne. Trotzdem gibt er die Hoffnung nicht auf: „Ich arbeite darauf hin. Man muss aber realistisch bleiben. Ich bin flexibel. Hauptsache, ich werde glücklich, egal mit was. Ich kann mich für alles begeistern.“

Dementsprechend gäbe es für ihn auch keinen Grund, Trübsal zu blasen oder sein Schicksal ständig zu bedauern. „Das Lachen verlernen? Das wäre doch doof. Heulen ist nicht mein Ding. Man kann auf jedem Niveau klagen – aber auch glücklich sein.“

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von TIKonline.de

Comments

  1. Maraike says:

    toll wie der junge mit der situation umgeht

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