Wolfgang Niedecken:
Dem Tod von der Schippe gesprungen

Wolfgang Niedecken ist dem Tod nach seinem Schlaganfall „von der Schippe gesprungen“. Der Sänger der Kölsch-Rock-Band BAP wurde am 2. November in die Kölner Uni-Klinik gebracht, nachdem er einen Schlaganfall erlitten hatte.

Im Gespräch mit dem „Spiegel“ gesteht er, dass er sehr dankbar dafür ist, noch am Leben zu sein. „Das ist das eigentliche Geschenk – das weiß ich erst jetzt, dass ich dem Tod noch mal von der Schippe gesprungen bin.“ Weiter erklärt er: „Ich sah die Kabel, die ganzen Apparate und sagte: ‚Du leeven Jott’“, erinnert er sich an die Zeit, als er in der Klinik aufwachte.

Als Auslöser für den Schlaganfall nennt der Musiker einen Husten, den er sich im Urlaub zugezogen hatte. „Im Death Valley hatte ich mir einen starken Husten eingefangen, und der war wohl die Ursache für den Schlaganfall. Ich hatte eine Art Schleife in der Halsschlagader, eine Ausbuchtung. Durch den Husten hat sich die Halsschlagader an dieser Stelle offenbar verletzt, ein kleiner Riss. Und so hat sich dort ein Blutgerinnsel gebildet.“

Dabei habe es nach dem Anfall eine Zeit lang nicht gut um ihn gestanden, gesteht der 60-Jährige, dem das Blutgerinnsel entfernt werden musste, das sich Richtung Gehirn bewegte. „Bevor sie mich in Narkose versetzt haben, wusste ich genau: Jetzt geht es um die Wurst. Hoffentlich machst du die Augen noch mal auf.“

Als er gegen 22 Uhr wieder wach wurde, sei das ein „wunderschöner Moment“ gewesen, erinnert er sich. „Ich hatte sie alle vor mir, meine drei Mädels, Tina und die Töchter. Ich dachte: ‚Das ist geil. Ich bin wieder am Start. Es gibt noch eine Zugabe.’“

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Foto(s): © SuccoMedia

von TIKonline.de

Comments

  1. dass man von husten einen schlaganfall kriegen kann habe ich auch noch nicht gehört

  2. mariechen says:

    wie schön, dass es ihm wieder besser geht.

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