Conrad Murray:
Will weiter seine Unschuld beweisen

Michael Jacksons Leibarzt will vor Gericht seine Unschuld beweisen. Dr. Conrad Murray wurde im letzten Jahr wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren Haft verurteilt, da er dem Popsänger im Juni 2009 die Überdosis Propofol gesetzt haben soll, die diesen das Leben kostete.

Nun hofft der Arzt jedoch darauf, belegen zu können, dass Jackson sich das Betäubungsmittel selbst verabreicht hatte. Dies will er mithilfe von bisher unberücksichtigten Beweismitteln tun.

Aufgrund seiner Verurteilung kann Murray derweil nicht jegliche Verantwortlichkeit für Jacksons Tod von sich weisen. Sollte seine Behauptung, Jackson sei durch seine eigene Hand gestorben, allerdings standhalten, würde die Entschädigungssumme, die der Arzt Jacksons Familie zahlen muss, niedriger ausfallen.

Die Staatsanwaltschaft hatte darauf gepocht, dass Murray den drei Kindern des verstorbenen Musikers – Prince Michael (14), Paris (13) und Prince Michael II (9) -100 Millionen US-Dollar auszahlt – die Summe die Jackson schätzungsweise während seiner „This Is It“-Konzertreihe in London verdient hätte, die ihm vor seinem Tod bevorstand. Dr. Murrays Anwalt J. Michael Flanagan hofft nun jedoch, diesen Betrag halbieren zu können.

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von TIKonline.de

Comments

  1. Na, da können wir ja mal gespannt sein, was er uns diesmal für eine Geschichte auftischt. Wenn er unschuldig ist, warum hat er dann nicht im Prozess ausgesagt? Da hatte er doch die Gelegenheit dazu, alles zu sagen. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr Zeit hat er, sich eine neue Version auszudenken und mit seinen Anwälten auf Plausibilität zu prüfen. Der dürfte gar nicht mehr angehört werden.

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