Berlin-Premiere von „3096 Tage“:
Natascha Kampusch fehlt!

Nachdem Natascha Kampusch bereits in Wien und München ihren Film „3096 Tage“ vorgestellt hatte, fehlte sie bei der Berlin Premiere.

Dafür posierte das Team um Kameramann Michael Ballhaus, Regisseurin Sherry Horman und die Darsteller Antonia Campbell-Hughes und Thure Lindthardt sowie zahlreiche prominente Gäste wie Sandra Maischberger und Andrea Sawatzki.

In die Rollen der Natascha Kampusch bzw. deren Entführer Wolfgang Priklopil zu schlüpfen, war für die beiden Hauptdarsteller alles andere als einfach. „Es war schwierig und wundervoll und Nerven aufreibend und eine Reise“, erklärte Antonia Campbell-Hughes gegenüber TIKonline.de. Es hätte schon ein großer Druck auf ihr gelastet, die Geschichte möglichst wahrheitsgetreu zu erzählen, gesteht sie weiter.

Auch Thure Lindhardt, der den Entführer spielt, spricht von einer sehr schwierigen Rolle.

„Weil es nicht nur darum ging, ihn als bösen Kerl hinzustellen. Das wäre zu einfach gewesen. Es war eben nicht nur schwarz und weiß und das war es, was die Geschichte interessant machte“, so Lindhardt.

Für Natascha Kampusch haben beide nur den größten Respekt übrig.

Beide beschreiben sie als warmherzigen, intelligenten Menschen und Thure Lindhardt wünscht ihr, „dass man sie eines Tages versteht, dass die Öffentlichkeit und die Presse sie versteht.“

Antonia Campbell-Hughes über die Dreharbeiten zu „3096 Tage“

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

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