Richard von Weizsäcker ist tot:
Er starb mit 94 Jahren in Berlin

Altbundespräsident Richard von Weizsäcker ist am Samstag im Alter von 94 Jahren in Berlin verstorben.

Im Jahr 2000 eröffnete von Weizsäcker die Schwimmsaison in einem Berliner Freibad und zeigte sich ganz freimütig in Badehose bei seinem Lieblingssport, dem Schwimmen. Ob beim Kraulen, Brustschwimmen oder Rücken – Richard von Weizsäcker liebte das Schwimmen sehr.

Im Interview im Bademantel sagte er uns: „Es ist einfach sehr angenehm. Vor allem wenn man einen meistens sitzenden oder stehenden Beruf hat, ist das die schönste Bewegung, die man machen kann, Rückenschwimmen.“

Über seine große Popularität bei den Menschen erklärte von Weizsäcker: „Ich habe mich sehr für die Angelegenheiten auch inhaltlich interessiert. Das war unabhängig von den Ämtern die ich hatte, also was die Politik anbetrifft, war ich daran beteiligt und interessiert, bevor ich das erste Amt hatte. Und das hat natürlich mit dem Ende des letzten Amtes nicht aufgehört. Und wenn man mit den Fragen selber lebt und nicht nur mit den Machtfragen, dann fühlt man sich selber wohler und manchmal fühlen sich die Menschen besser.“

Auf die Fragen nach Träumen für die Zukunft sagte er damals: „Wir haben so viel zu tun, so viel fertig zu bringen, dass wir eigentlich gar keine Veranlassung zum Träumen haben … Wenn wir jetzt die Chance betrachten, zum ersten Mal in der Geschichte diesen Kontinent zu vereinigen, das ist zwar eine unglaublich schwierige und langwierige Arbeit, aber historisch gesprochen käme ihr Erfolg der Erfüllung eines Traumes gleich.“

Richard von Weizsäcker (Foto: HauptBruch GbR)

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von Hirsch Heinrich

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