Robert Enke:
Hinterlässt große Lücken

Am 10. November schockte die Nachricht vom Tod des National-Torhüters Robert Enke ganz Deutschland.

Der gerade 32-jährige hatte sich selbst das Leben genommen. Er war in der Nähe seines Wohnortes bei Hannover vor einen Zug gesprungen. Eine Entscheidung die Enke aus Verzweiflung getroffen hatte. In einem Abschiedsbrief entschuldigte er sich bei seinen Hinterbliebenen.

Der Torwart hatte privat kein so leichtes Spiel wie auf dem Fußballplatz, musste mehrere Schicksalsschläge verkraften. Angeblich litt er seit seiner Zeit in Lissabon bereits unter Depressionen.

Der Tod seiner erst zweijährigen Tochter Lara im Jahr 2006 brach ihm dann wohl endgültig das Herz. Auch die Adoption eines acht Monate alten Mädchens im Mai diesen Jahres konnte den Schmerz nicht heilen. Enke entschied sich für den Tod.

Nur einen Tag nachdem er sich selbst getötet hatte, sprach seine Frau, Teresa Enke in einer bewegenden Pressekonferenz über die schwere Zeit seiner Krankheit.

Am 15. November wurde Robert Enke nach einer Gedenkfeier im Kreise seiner Familie beigesetzt.

Er hinterlässt sowohl menschlich als auch beruflich eine große Lücke.

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Robert Enke im Juni in Hannover.

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

Comments

  1. blumenfee3 says:

    Ich bin kein Fußballfan; aber der starke Mann, wie es sich auf Fotos darstellt, war er wohl nicht.

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