Wyclef Jean:
Träumt immer noch den Präsidentschafts-Traum


Wyclef Sean ist sicher, dass die Präsidentschaftswahl von Haiti gewonnen hätte. Der Star hatte seine Kandidatur um das Staatsamt in dem Land, dessen Hauptstadt Port-au-Prince im Januar von einem starken Erdbeben heimgesucht worden war, niederlegen müssen. Trotzdem ist sich der Rapper sicher, dass er als Sieger aus der Wahl hervorgegangen wäre und Gutes erreicht hätte.

„Wenn sie mich nur irgendwie zugelassen hätten, hätte ich die Wahlen gewonnen“, ist sich der 41-Jährige sicher. „Nach dem Erdbeben war es einfach so: ‚Ich muss etwas anderes für dieses Land machen.‘ Ich sagte: ‚Ich kann nicht einfach nur weiterhin singen.’“ Seine Kandidatur soll vom Wahlkomitee zurückgewiesen worden sein, weil er in den letzten fünf Jahren nicht in Haiti gelebt hatte, doch der Musiker ist davon überzeugt, dass er aufgrund seines Star-Status dazu hätte beitragen können, die Korruption im politischen System des Landes zu vermindern.

Dem englischen „Guardian“ erklärt er: „Ich hatte das Gefühl, wenn ich als Präsident kandidieren würde, würden sich so viele Augen auf das Land richten, so dass selbst den Korruptesten es nicht möglich gewesen wäre, das Gesetz zu brechen. Und was das betrifft lag ich falsch, denn ich wurde aus dem Rennen geworfen noch bevor ich überhaupt darin war.“

Weiter verrät der Star, dass ihn Oscar-Preisträger Sean Penn, der sich ebenfalls stark in der Hilfe für die Erdbebenopfer engagiert hatte, dazu inspiriert hatte, in die Politik zu gehen. „Wenn du in die Politik gehst, tust du das nicht, weil du beliebt sein willst“, erklärt er. „Wenn ich beliebt sein will, greife ich zur Gitarre und singe ein Lied. Die Person, deren Meinung mich beeinflusste, war Sean Penn. Letzte Woche hatte ich eine großartige Unterhaltung mit Sean Penn und ich freue mich darauf, nach Haiti zu gehen und hoffentlich kann ich mich dort mit ihm treffen.“

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von TIKonline.de

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