Roland Kaiser:
Freut sich über Kleinigkeiten

Roland Kaiser betrachtet den Tag, an dem ihm eine Spender-Lunge transplantiert wurde, als den Beginn seines zweiten Lebens.

Der Schlagersänger, der vor wenigen Tagen 59 Jahre alt wurde, leidet seit dem Jahr 2000 an einer Lungenerkrankung und erhielt deshalb vor 15 Monaten eine neue Lunge. Im Gespräch mit der ‚Bild-Zeitung‘ verrät der Schlager-Barde, der 2010 sein Comeback feierte, wie es sich mit dem gespendeten Organ lebt.

Obwohl er am 10. Mai Geburtstag feierte, habe sein zweites Leben am 26. Februar 2010 begonnen. „Seither fühle ich mich wie neu geboren“, erinnert er sich an den Tag der Operation, die sein Leben veränderte. Zuvor litt der Sänger an COPD, einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung. „Das Fatale ist: Es tut nichts weh. Aber der Atem bleibt immer mehr weg. Am Ende hatte ich Schwierigkeiten, den Weg vom Auto zur Haustür zu schaffen.“

Dementsprechend, so der der gebürtige Berliner, habe es für ihn auch „keine Alternativen“ gegeben, als die Operation zur Diskussion stand.

Den Spender seiner Lunge kenne er nicht, sagt Kaiser. „Das ist auch gut so. Denn die Angehörigen müssen in Ruhe mit ihrer Trauer leben können.“ Ihm selbst ginge es indes besser als je zuvor. „Ich bin geheilt. Für mich ist das ein Wunder. Ich freue mich über jede Kleinigkeit“, weiß er zu berichten und freut sich unter anderem ganz besonders darüber, dass er wieder singen kann. „Mein Produzent hat gesagt: ‚Du klingst wie 1980’“, verrät der Geheilte.

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

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