Anthony Kiedis:
Aufhören war keine Option

Anthony Kiedis hat auch während der Auszeit seiner Band nicht daran gezweifelt, dass sie wieder gemeinsam Musik machen würden. Der Frontmann der Red Hot Chili Peppers, der sich und seiner Band eine fünfjährige Pause gönnte, bevor die Jungs ihr neues Album „I’m With You“ auf den Markt brachten, dachte nie ans Aufhören.

Obwohl er die Auszeit sehr genossen habe und vor allem erst einmal durchgeatmet habe, stand ein Ende der Band nie zur Debatte. „Nicht für mich“, erklärt er der „Berliner Morgenpost“. „Ich habe nie daran gedacht, dass es möglicherweise gar nicht mehr weitergehen würde.“

Für John Frusciante, der jahrelang für die passenden Gitarren-Riffs der Band sorgte, war das Album von 2006 jedoch das letzte Mal, dass er für die Band spielte. Er wurde durch Josh Klinghoffer ersetzt, dessen anderer Stil zu spielen, durchaus zu hören sei, erklärt Kiedis. „Er bringt eine andere Note. Sein Stil ist subtiler, poetischer und sehr facettenreich. Josh spielt nicht so direkt wie John. Daran musste ich mich erst gewöhnen“, gesteht er.

Dabei ist der Musiker bereits Peppers-erprobt, denn man kenne sich seit 15 Jahren, verrät der Frontmann und führt aus: „Er war schon lange ein Teil unserer Familie. Josh war schon ein sehr gefragter und geschätzter Musiker, er ist nicht bei uns dabei, weil er Ruhm und Macht sucht“, erklärt er über das neue Band-Mitglied, das einige Jahre jünger ist als der 48-jährige Sänger, der inzwischen sogar Vater eines kleinen Sohnes ist und über seine Wandlung zum Vater sagt:

„Vorher lebte ich so instabil, dass ich gar keine wirklichen Wurzeln geschlagen habe. Ich besaß kein Haus, in dem ich dauerhaft wohnte und lebte kein Leben, in das sich so etwas wie Gewohnheiten oder sogar Beständigkeit einschleichen konnten.“ Dies habe sich durch die Geburt seines Sohnes jedoch geändert.

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von TIKonline.de

Comments

  1. was soll er auch anderes machen der kann doch sonst nix

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