Thomas Hermanns:
Kann mit ‚DSDS‘ nichts anfangen

Thomas Hermanns findet, dass „Deutschland sucht den Superstar“ seinen Zenit überschritten hat. Der Komiker gesteht im Interview mit dem Magazin „in“, dass er mit der RTL-Castingshow nicht viel anfangen kann.

„Ich bin kein Fan von ‚DSDS’“, gibt er zu und erklärt: „Besonders nicht, wenn in den Vorrunden an irgendeinem Strand Leute zusammengefaltet werden, die offensichtlich sowieso nichts können. Das finde ich zynisch. Formate wie ‚DSDS‘ haben ihren Zenit längst überschritten.“

So glaubt der 49-Jährige außerdem, dass auch Juror Dieter Bohlen sein Image mittlerweile satt hat. „Ich finde, man hat es schon bei ‚DSDS Kids‘ gesehen, dass Herr Bohlen hin- und hergerissen ist, ob er die Rolle des Fieslings so weiterspielen oder jetzt endlich mal eine andere Schiene fahren soll. Ich sehe bei ihm immer mehr Unbehagen mit seinem Image.“

Auch die Zuschauer, so glaubt Hermanns, hätten keine Lust mehr auf den Zynismus des 58-jährigen. „Auch ein Herr Bohlen sollte aufhören, wenn es am schönsten ist. Ich glaube einfach, dass der deutsche Zuschauer den Zynismus langsam aber sicher satt hat.“

Mit Castingshows rechnet Hermanns auch in seinem ersten Kriminal-Roman „Mörder-Quote“ ab. Darin geht es um einen Killer, der in der fiktiven Show „Music Star 3000“ Woche für Woche Kandidaten umbringt.

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

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