Kelly Osbourne:
Wirft Lady Gaga Heuchelei vor

Kelly Osbourne

Kelly Osbourne nimmt Lady Gagas Gardinenpredigten nicht ernst. Die 28-jährige TV-Moderatorin wurde vor einigen Monaten von der Popmusikerin des Mobbings beschuldigt, nachdem sie Gaga in ihrer Sendung „Fashion Police“ kritisiert hatte.

Von den Fans der Sängerin, den sogenannten „Monstern“, erhielt Osbourne daraufhin zahlreiche Mord- und Gewaltandrohungen, worauf Gaga laut ihrer Kontrahentin allerdings nicht reagiert. Dies deutet Osbourne nun als klares Zeichen dafür, dass Gaga nach außen hin zwar den Moralapostel gibt, auf ihre Worte aber keine Taten folgen lasse.

„Ich fand Lady Gaga früher toll“, erklärt die Tochter von Black Sabbath-Rocker Ozzy Osbourne im Interview mit „Cosmopolitan“. „Ich habe immer an das geglaubt, was sie zu verkörpern schien – bis ich merkte, dass sie eine riesige Heuchlerin ist. Du kannst nicht sagen ‚Wenn du siehst, dass jemand gemobbt wird, dann greif ein!‘, während du zulässt, dass mir deine Fans Morddrohungen schicken. Wenn das meine Fans machen würden, dann würde ich was dagegen tun.“

Weiter ereifert sich Osbourne, sich deshalb nicht von Gagas Zurechtweisungen einschüchtern zu lassen. „Du weidest dich an den Freaks und Geeks, um deine Karriere voranzutreiben“, moniert die 28-Jährige weiter. „Ist dir die Schwulen-Community wirklich wichtig? Denn wenn das wirklich der Fall wäre, dann würdest du dich mehr für sie einsetzen.“

Lady Gaga hatte Osbourne hingegen Anfang des Jahres in einem offenen Schreiben auf „Littlemonsters.com“ vorgeworfen, mit „Fashion Police“ Mobbing zu fördern. In der Show urteilt Osbourne mit ihrer Co-Moderatorin Joan Rivers über die Outfits der Stars. In ihrer Standpauke ließ Gaga in dem Zusammenhang unter anderem verlauten:

„‚Aussehen‘ ist die größte Ursache für Mobbing auf der Welt. Deine Show erzeugt Negativität und ist über die Jahre hinweg komödiantisch geworden. Gemeinsam mit Joan Rivers wirst du dabei glorifiziert, wie du in die Kamera zeigst, lachst und Witze über Künstler und Promis machst, als wären sie Zootiere.“

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von Hirsch Heinrich

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