Cher:
Straft Russland mit Boykott

Cher

Cher singt nicht bei den olympischen Winterspielen. Die 67-jährige Poplegende hat ein Angebot, bei der Eröffnungsfeier der olympischen Spiele in Russland aufzutreten, abgelehnt, da sie sich gegen die Anti-Homosexuellen-Gesetze des Landes ausspricht.

Die Idee zum Auftritt kam von einem befreundeten Oligarch, der Cher für eine Gesangseinlage bei der Eröffnungsfeier der olympischen Winterspiele im russischen Sotschi vorschlug. Aus Solidarität zu den Lesben und Schwulen in Russland kommt ein solches Konzert für die amerikanische Diva jedoch nicht in Frage.

„Präsident Putin hat offenbar den Verstand verloren. So wie die ganze russische Führung“, sagt sie über das im Juni vom russischen Präsidenten verabschiedete Gesetz, das positive Äußerungen über Homosexuelle unter Strafe stellt.

Die bekannte Sängerin hat viele homosexuelle Fans und unterstützte ihren Sohn Chaz Bono im Jahr 2008 bei seiner Geschlechtsumwandlung von Frau zu Mann sowie zuvor beim Coming-Out des damals noch Chastity genannten 44-Jährigen. Seitdem ist Cher als LGBT-Aktivistin bekannt.

Im Interview mit „Gala“ stellt die „Believe“-Sängerin klar: „Dieses Anti-Homosexuellen-Gesetz ist eine Schande. Es ist nicht hinzunehmen, wenn Menschen im Jahr 2013 wegen ihrer Sexualität verfolgt werden. Dagegen musste ich einfach ein Zeichen setzen.“

Chers neuestes Album „Closer to the Truth“ wurde am 24. September veröffentlicht.

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von Hirsch Heinrich

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