Mateo:
Macho-Allüren sind eklig

Mateo von Culcha Candela (Foto: HauptBruch GbR)

Mateo, der gerade sein erstes eigenes Album „Unperfekt“ auf den Markt gebracht hat, möchte nicht als Macho abgestempelt werden. Trotz seines selbstbewussten Auftretens ist der Culcha Candela-Sänger eigenen Aussagen zufolge ein ganz Lieber.

„Viele Leute urteilen nur nach dem Äußeren. Natürlich habe ich eine harte Schale, aber eigentlich bin ich ein ganz netter Typ. Ehrlich gesagt finde ich Macho-Allüren ziemlich eklig. Ich bin nicht so erzogen“, erzählt der Gute-Laune-Star im Gespräch mit der Zeitschrift „Focus“.

Allerdings kann der 34-Jährige auch anders. Das zeigt sich spätestens wenn Schlagermusik zum Thema wird. Mit Helene Fischer, Andrea Berg und DJ Ötzi kann der Künstler nämlich so gar nichts anfangen. Gegenüber dem Musik-Streaming-Dienst „Ampya“ lästert er: „Schlager! Ich finde die Musik einfach dummdreist, banal und gefakt. Leute, die keinen eigenen Musikgeschmack haben, gehen zu Acts wie Helene Fischer und lassen sich ‚verzaubern‘.“

Die meist eingängigen Melodien mit den sentimentalen Mitgröhl-Texten kommen dem gebürtigen Polen nicht in die Tüte beziehungsweise auf die Ohren. So muss es für den Hip-Hop-Fan ein harter Schlag gewesen sein, dass ausgerechnet Beatrice Egli mit ihren Schlagersongs bei „Deutschland sucht den Superstar“ gewann, als er in der Jury saß.

Mit Casting-Shows hat der talentierte Musiker dennoch kein Problem. Für ihn gehören sie einfach zur deutschen Fernsehlandschaft dazu.

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von Hirsch Heinrich

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