Ian McKellen:
Entscheidung im Fall „Der Hobbit“


Das Warten hat ein Ende: Ian McKellen verrät, dass die Dreharbeiten zum heißersehnten ‚Hobbit‘-Film im Januar starten werden.

Der britische Altschauspieler, der wie schon in der ‚Herr der Ringe‘-Trilogie in die Rolle des Zauberers Gandalf schlüpfen wird, ist sich sicher, dass zu Beginn des nächsten Jahres endlich die Arbeit an dem Fantasy-Streifen beginnen wird, nachdem die Produktion immer wieder hinausgezögert wurde.

‚The Bolton News‘ erklärt McKellen: „Das Ziel ist es, die Dreharbeiten im Januar zu beginnen.“

Zunächst waren die Produktionsarbeiten an der Verfilmung des Romans von J.R.R. Tolkien, der den ‚Herr der Ringe‘-Büchern vorangeht, aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten des Filmstudios MGM aufgehalten worden, unter denen auch der 23. ‚James Bond‘-Film zu leiden hat.

Dass er mit seiner Geduld langsam am Ende ist, hat der 71-jährige McKellen schon in der Vergangenheit verlauten lassen und angedeutet, nicht als langbärtiger Gandalf auf die Leinwand zurückkehren zu wollen, sollte es weiterhin Probleme bei der Verfilmung geben.

„Ich stehe nicht unter Vertrag und meine Zeit läuft langsam ab“, gab er vor einiger Zeit zu und erklärte außerdem, dass er lieber dem Theater mehr Zeit widmen würde. Weiter betont er: „Ich gebe den Produzenten nicht den Eindruck, dass ich herumsitze und warte.“

Guillermo del Toro hat sich derweil bereits vor einigen Monaten als Regisseur aus dem Projekt ausgeklinkt, da er die Arbeit an dem Film nicht mit seinem restlichen Terminplan vereinbaren konnte.

Er sagte: „Angesichts der fortwährenden Verzögerungen bei der Festlegung eines Starttermins für den ‚Hobbit‘-Dreh stehe ich vor der schwierigsten Entscheidung meines Lebens. Nach fast zwei Jahren, in denen ich eine so reiche Welt wie Tolkiens Mittelerde gelebt, geatmet und entworfen habe, muss ich mit Bedauern das Ruder zu diesen wunderbaren Arbeiten abgeben.“

Außerdem beteuerte er: „Es war ein großer Segen, aber der zunehmende Druck durch unvereinbare Terminpläne hat den ursprünglich vorgesehenen Zeitrahmen gesprengt.“

Er arbeitete jedoch weiterhin als Drehbuchautor am ‚Hobbit‘ weiter.

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von TIKonline.de

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