Iris Berben:
Ungeheures Lampenfieber


Schauspielerin Iris Berben erklärt, dass der „Anspruch“ an sie selbst sie immer wieder in Lampenfieber versetzen würde.

Die Schauspielerin, die inzwischen 60 Jahre alt ist und auf eine lange Karriere im Filmgeschäft zurückblicken kann, mag zwar schon zu den alten Hasen der Branche zählen, ist jedoch trotzdem noch immer nervös, wenn eine neue Premiere ansteht.

Das verrät sie nun der aktuellen ‚Vogue‘ im Interview: „Wenn ich heute eine Rolle wähle, muss ich sie auch verantworten. Der Anspruch an mich selbst versetzt mich in ziemliche Nervosität und bereitet mir ungeheures Lampenfieber“, gesteht sie, räumt jedoch ein: „Ich finde, Druck hat auch etwas Kreatives. Er hilft der Phantasie.“

Während andere Showbiz-Damen in ihrem Alter die Panik vor dem Älterwerden überfallen mag, findet Berben es indes ganz großartig, erwachsen zu sein und erkennt klar die Vorteile gegenüber den jüngeren Jahren.

„Bei mir hat das Zusammenwachsen von Körper und Seele auch erst in den letzten 20 Jahren geklappt. Ich liebe das Erwachsensein sehr. Diese Antennen, die man entwickelt. Damit sind wir doch nicht geboren.“ Dementsprechend überrascht war sie auch, als die Reaktionen auf ihren Film ‚Es kommt der Tag‘, in dem sie eine ehemalige RAF-Terroristin spielt, auf ihr ungeschminktes Äußeres abzielten.

„Ich habe fast kein Make-up benutzt, um ihren Seelenkampf zu zeigen. Und wie hat es die Presse kategorisiert? ‚Mutig, sich so hässlich vor der Kamera zu zeigen.‘ Aber“, so die Aktrice, „es erzählt etwas über eine Zeit, wenn die Wahrheit so abgelehnt wird. Man nennt es mutig, dass ich mein eigenes Gesicht zeige!“

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

Comments

  1. ja die kommentare der presse waren schon unter aller sau

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