Michael J.Fox:
Wünscht sich ein Heilmittel


Michael J. Fox akzeptiert seine Parkinson-Erkrankung, weil er glaubt, dass man nicht glücklich wird, wenn man sein Schicksal nicht annimmt.

Bei dem Schauspieler, der vor allem durch die ‚Zurück in die Zukunft‘-Trilogie bekannt wurde, wurde 1991 die Parkinson-Krankheit diagnostiziert. Heute hat er mit der Krankheit Frieden geschlossen, wie er berichtet.

„Akzeptanz ist der Schlüssel zu allem“, erklärt er im Interview mit ‚Bild‘. „Sobald du für dich akzeptiert hast, dass etwas in deinem Leben schwierig ist, verschließt du dich nicht mehr vor der Wirklichkeit. Wenn du es nicht annimmst, wirst du nie glücklich werden, weil du dich immer mit einer Lüge rumschlagen musst.“

An den Moment, als sein Arzt ihm die Diagnose mitteilte kann sich der 49-Jährige noch genau erinnern: „Ich dachte, er sei verrückt. Ich dachte: Ich bin 29 – das kriegen doch nur ältere Menschen! Ich konnte es nicht glauben. Ich war körperlich in Bestform und ein glücklicher Mensch. Danach war ich voller Wut und Empörung. Aber ich habe erkannt: Es ist nicht das Ende!“

Die Krankheit, die den Hollywood-Star auf dem Höhepunkt seiner Karriere erschütterte, ließ ihn auch seine Einstellung zum Leben ändern, wie er zugibt. „Man muss erkennen: Nichts ist sicher, nichts ist von Dauer. Auch wenn bei dir alles großartig läuft, musst du bescheiden bleiben. Wir sind nur kleine Wesen im großen Universum.“

2011 wird Fox 50 Jahre alt. Zu seinem runden Geburtstag wünscht sich der Kanadier vor allem die Entwicklung eines Heilmittels. „Dass wir in den nächsten zehn Jahren ein Mittel finden, das Parkinson heilt. Ich will mit meinen Kindern auf ihrer Hochzeit tanzen, schließlich zahle ich für das Fest …“

Morgen, 5. Februar, erhält Fox in Berlin die Goldene Kamera für sein Lebenswerk.

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von TIKonline.de

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