Hannes Jaenicke:
In der Rolle seines Lebens


Schauspieler Hannes Jaenicke freut sich über seine Rolle im TV-Drama ‚Hindenburg‘, da man so eine Rolle „nur alle zehn Jahre“ angeboten bekäme.

Der Schauspieler, der gestern und heute in dem ‚RTL‘-Zweiteiler ‚Hindenburg‘ zu sehen ist, verkörpert in dem Film-Ereignis den Broadway-Star Gilles Broca, der als Passagier in dem Zeppelin eincheckt. Die Rolle des Künstlers sei für den 50-jährigen dabei eine besondere Herausforderung gewesen, gesteht er im Gespräch mit der ‚Bild‘ und erklärt: „So eine Rolle bekommt man nur alle zehn Jahre angeboten, wenn überhaupt. Magier, Schlagersänger, Fatalist, Zyniker.“

Der Film, dessen Rahmenhandlung um den Absturz des Luftschiffs, der 1937 geschah, weitestgehend frei erfunden ist, wurde vom Regisseur Philipp Kadelbach umgesetzt. Über die Zusammenarbeit berichtet der Star: „Gemeinsam mit dem Regisseur haben wir diesen Charakter zusammengebastelt: dass er zaubert, singt, bisexuell ist.“ Dabei, so Jaenicke, sei diese Rolle ein starker Kontrast zu seinen sonst meist üblichen Rollen gewesen. „Sonst spiele ich ja oft den Ober-Macho und Bundeswehr-Schreihals“, witzelt er.

Auch äußerlich ist der Star kaum wieder zuerkennen und räumt ein, dass auch seine Verwandlung in der Maske ihr übriges dazu getan habe, um ihn in die passende Stimmung für einen Drehtag zu bringen. Denn: „Die gefärbten Haare und das Make-up machen einen anderen Mann aus dir“, erklärt der Filmheld, der durchaus Gemeinsamkeiten zwischen seinem Film-Alter Ego und dem Menschen Jaenicke erkenne kann. „Mit Sesshaftigkeit hab ich’s auch nicht so. Ich bin überall auf der Welt zu Hause. So wie Gilles Broca – vielleicht die Rolle meines Lebens“, spekuliert er.

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

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