Ingolf Lück:
Als neuer Gottschalk?

Pressetermin mit einem Kultmoderator und einer Popqueen in Berlin. Am 22. Oktober werden Ingolf Lück und Kim Wilde unter dem Motto „Let’s Have a Party“ die große Musikshow „50 Jahre Pop“ live in der Leipzig-Arena präsentieren.

Die Show wird live auf 3sat und am 5. November im ZDF gezeigt. Das Moderatorenpaar wird die Sendung zweisprachig moderieren.

Ingolf Lück (53) erklärt, wie die Moderatorenwahl wohl lief: „Wir suchen als erstes eine Engländerin die kein Deutsch spricht. Das war nicht schwer. Und dann suchen wir einen Deutschen der kein Englisch spricht. Das war schon schwieriger. Lippi hatte auch keine Zeit, dann ist man auf mich gekommen.“

Für Kim Wilde (50) ist es das erste Mal überhaupt, dass sie eine deutsche TV-Show moderiert. Sie verrät: „Es ist eine Herausforderung, aber ich habe Herausforderungen im Leben immer angenommen. Wenn mir manche Dinge auch ein bisschen Angst machen, denke ich mir, dass man sie gerade dann machen muss. Ich weiß, dass ich eine Menge lernen werde, aber vor allem werde ich eine Menge Spaß haben. Es ist eine Party und es geht um Pop-Musik. Ich bin seit langer Zeit Teil der Pop-Musik, seit 30 Jahren als Beruf, aber 50 Jahre insgesamt, in den 60er, da war ich drei Jahre alt. Ich bin seit langer Zeit dabei. Ich denke, ich bin genau die richtige Person um mit Ingolf auf der Bühne zu stehen.“

Angst vor Pannen hat Wilde aber auch: „Vielleicht den falschen Künstler anzusagen. Ich habe schon gesehen, dass das im Fernsehen passiert ist, dass der falsche Künstler angesagt wurde. Ich glaube Boy George ist das vor ein paar Jahren passiert, das könnte sehr lustig werden. Das ist das tolle an Live-Fernsehen, die Menschen werden mich an diesem Abend nicht blamieren wollen. Aber ich werde mein Bestes geben, dass es nicht passiert.“

„50 Jahre Pop“ präsentiert vor 10.000 Zuschauern in Leipzig ganze 150 Minuten Superstars aus fünf Jahrzehnten. Mit dabei sind u.a. Robin Gibb, Opus, Boney M, Chris Norman, Melanie C, Christina Stürmer, DJ Bobo, OMD, Tony Sheridan und Silly. Eigentlich sollte aber ein ganz anderer diese Sendung moderieren: Thomas Gottschalk. Ingolf Lück erklärt:

„Wenn wir ehrlich sind, für wen war diese Sendung wahrscheinlich gedacht? Wer hätte diese Sendung moderieren müssen? Wer? Wer? Natürlich, der Thommy! Und jetzt ist ja der Thommy zur ARD gegangen und so ist man vielleicht auf mich gekommen. Das heißt, sie haben für morgen eine tolle Schlagzeile. Sie können schreiben: Ingolf Lück übernimmt Sendung von Thomas Gottschalk. Das ist also erstmal eine gute Headline. Das ZDF wird sagen, wenn die Sendung gut läuft, dass auch andere Sendungen von Thomas Gottschalk zur Diskussion stehen. Denn, da will ich mich mal ins Spiel bringen, […] es gibt, sagt selbst der Bruder von Thomas Gottschalk, keinen besseren Thomas Gottschalk Imitator als mich.“

Und plötzlich bringt sich beim Pressetermin Lück auch als „Wetten, dass..?“-Nachfolger ins Gespräch und sagt:


„Was machen wir, wenn Gottschalk nach dem fünften Rücktritt aufhört? Wie führen wir rüber zu Hape Kerkeling? Dann nehmen wir doch ein Gottschalk-Double, den Lück. Der macht als Gottschalk, der ZDF-Zuschauer wird es kaum merken, die ersten zwanzig Sendungen als Gottschalk und verwandelt sich dann immer mehr nach 25 Fernsehsendungen in Hape Kerkeling. Also er futtert sich anständig was an und ist dann nach 25 Sendungen Hape Kerkeling und dann übernimmt unmerklich Hans Peter Kerkeling diese Sendung. Jetzt als Vorschlag. Ich sehe an den Gesichtern, dass sie das auf jeden Fall super finden und mich da auch unterstützen werden.“

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

Comments

  1. mit Lück wirds garantiert spaßiger als mit Gottschalk ich wäre also dafür:D

  2. Da muss er sich nur noch Thommy Perrücke leihen uns los geht! Mein OK hat er auch!

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