James Mangold:
Erfolg von ‚Logan‘ wegen FSK 16?


James Mangold glaubt, dass die Alterseinschränkung von ‚Logan‘ der Schlüssel zum Erfolg ist.
Der 53-Jährige, der bereits beim heftig kritisierten ‚Wolverine‘ im Jahr 2013 Regie geführt hatte, offenbarte, dass das R-Rating, das in Deutschland FSK 16 entspricht, durchaus so gewollt war. Der Filmemacher erklärte: "Ich wusste, wenn Hugh und ich ein R bekommen könnten, dann hätten wir genug Freiheiten, um einen Film für Erwachsene zu drehen. Weil in der Sekunde, in der das Marketing-Team des Studios realisiert, dass es den Film nicht für Kinder vermarkten kann, geschehen kreativ gesehen fünf, sechs Dinge. Die Szenen können tiefer gehen und für Erwachsene geschrieben werden. Es geht nicht nur um Sprache oder Gewalt, wie es immer heißt, aber Themen können interessanter gemacht werden. Die Worte, die benutzt werden, können komplexer sein. Die Ideen können komplexer sein." Einen weiteren Vorteil hat das R-Rating zudem noch, wie der Regisseur im Interview mit ‚Den of Geek‘ verriet: "Der Film hat nicht den Druck, dass er als Plattform für Spielzeugverkäufe dienen muss. Weil es keine Kinder gibt, die ihn sehen werden."

Hugh Jackman, der den ikonischen Charakter in ‚Logan‘ zum allerletzten Mal darstellt, findet, dass der Charakter im neuen Film mehr Tiefe hat. Der Schauspieler meinte: "Ich liebe Wolverine. Ich werde [ihn] nicht vermissen, weil er immer in mir drin sein wird." In der ‚Graham Norton Show‘ gestand der Star außerdem: "Es war sehr emotional, diesen Film zu drehen. Ich habe schon immer gedacht, dass es über diesen Charakter eine tiefere Geschichte gibt. […] Ich hoffe, die Fans sagen: Endlich, das ist der Wolverine-Film, den ich sehen wollte."

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von Bang

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