Eva Longoria:
Verurteilte Ex-Mann nicht

Eva Longoria

Eva Longoria wollte ihren heutigen Ex-Mann nicht verurteilen, als der einer anderen Frau unangemessene SMS schickte. Der Fernsehstar („Desperate Housewives“) konfrontierte Basketball-Profi Tony Parker – mit dem sie vor der Trennung im November 2010 drei Jahre lang verheiratet war – als sie erfuhr, dass er Hunderte von SMS an die gemeinsame Freundin Erin Barry geschickt hatte.
Trotzdem versprach sie ihm, nicht wütend zu werden, damit er ihr sein Verhalten erklären konnte. „Selbst als wir das Gespräch hatten, wollte ich es ihm leicht machen, damit er mir das ‚Warum’ verrät und erklärt. Denn ich wollte wirklich wissen, warum er das getan hatte“, erinnert sich die Schauspielerin in der TV-Show „The Conversation With Amanda de Cadenet“. „So nach dem Motto: ‚Ich will dich nicht verurteilen. Ich werde nicht über dich urteilen. Ich werde jetzt nicht wütend sein. Ich werde später wütend sein.’“

Trotzdem sieht sie sich deshalb selbst nicht als gnädig. „Die Leute meinten, ‚Was für eine Gnade!’, und das war es überhaupt nicht“, stellt die 37-Jährige klar. „Ich wollte es wirklich wissen und wenn man ernsthaft etwas von jemandem wissen möchte, dann darf man nicht über die Person urteilen.“ Leider half ihr das Gespräch dennoch nicht dabei, sich besser zu fühlen, aber es ermöglichte ihr zumindest, die Handlungen ihres Ex-Mannes zu verstehen.

„Es war definitiv nicht wegen mir. [Das Gespräch zu haben] half mir nicht dabei, mich besser zu fühlen, aber es half dabei, zu verstehen“, enthüllt die gebürtige Texanerin und verrät auch, dass sie zwar Momente des Selbstzweifels durchlebte, aber im Großen und Ganzen weiß, dass Parkers Verhalten nicht ihre Schuld war. „Ich bin mir so darüber im Klaren, wer ich bin. Das bin ich wirklich! Und ich bin nicht einfach nur arrogant. Ich meine, ich hatte Momente, in denen ich mich fragte: ‚Bin ich nicht sexy genug? Bin ich nicht hübsch genug? Bin ich nicht schlau genug?’ Aber mit so vielen dieser Fragen hörte ich sofort auf und sagte: ‚Nein, fang damit nicht an.’ Denn man kann in diesem Kreislauf stecken bleiben oder man kann mit anderen Dingen weitermachen.“

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von TIKonline.de

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